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Bundeskonferenz PiA nimmt Stellung zur Berufsbilddiskussion


Die Bundeskonferenz PiA hat mit Ihrem Schreiben vom 18.12.2014 Position zur aktuellen Diskussion zum Berufsbild von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bezogen. In dem Schreiben spricht sich die Bundeskonferenz für den Verfahrensbezug der Ausbildung, für die Beibehaltung der zwei Berufe zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit einheitlichen Zugangsvoraussetzungen aus. Falls es zu einer gemeinsamen Approbation komme, müsse der breite Zugang zur Ausbildung garantiert und der hohe fachliche Standard auf dem EQR-LEvel 7 (Masterniveau) in Studiengängen der Psychologie, Pädagogik und Medizin erhalten bleiben.

In der Auflistung der Kompetenzen von Psychotherapeuten ergänzen sie wichtige Punkte wie "die Fähigkeit, im Spannungsverhältnis zwischen Abhängigkeit und Autonomie bei der Therapie von Kindern, sowohl deren, als auch die Perspektive der Eltern einzunehmen" oder das Arbeiten "mit einem sozial-ökologischen Gesundheitsmodell, das Gesundheit als Mittel ansieht, Patienten und Patientinnen zu befähigen, individuelles und gesellschaftliches Leben positiv zu gestalten".

In Bezug auf die Reform der Ausbildung sehen sie das fachliche Niveau der bisherigen Ausbildung (Studium und postgraduale Ausbildung) als hoch an und halten es dennoch für wünschenswert, die Verteilung auf und die Gewichtung in den einzelnen Ausbildungsabschnitten zu überdenken.

Die vollständige Stellungnahme der Bundeskonferenz PiA erhalten Sie hier:
Stellungnahme der Bundeskonferenz PiA