zum BDP zum VPP
Startseite:   




VPP-PiA Meldungen

PiA-Vertretung bei der Bundespsychotherapeutenkammer

Beim 10. Deutschen Psychotherapeutentag Mitte Mai in Berlin sollte unter TOP 11 über eine Interessenvertretung und Einbindung von PiA auf Bundesebene entschieden werden. Dazu lagen insgesamt vier Anträge vor, ein 5. Antrag wurde nach dem Wortbeitrag von Birgit Wiegand (PiA) im Diskussionsverlauf neu eingereicht.

Antrag 1: Vogel et al.
Antrag 2: Satzungsausschuss
Antrag 3: Vorstand
Antrag 4: Kerstin Sude (PIA)

In den Anträgen 1-3 ging es z.B. um den Vorschlag zur Wahl eines PiA Gremiums, einer PiA-Bundeskonferenz oder um die Teilnahme von PiA am DPT mit Gaststatus (ohne Stimmrecht). Alle diese Anträge erschienen uns anwesenden PiA (Kerstin Sude vom PiA-Netzwerk Hamburg, Birgit Wiegand, Florentine Larbig und Michaela Jux vom PiA-Netz Hamburg und des Kollegen für die PiA im VPP Hendrik Maier) zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht bzw. war die PiA-Beteiligung unseres Erachtens nur vordergründig. Eine Verabschiedung eines dieser Anträge hätte unserer Meinung nach zu einer Festschreibung einer „Pseudo" -PiA Beteiligung über Jahre geführt, so dass wir uns entschieden hatten, unbedingt gegen diese Anträge zu stimmen. Birgit Wiegand machte dies in ihrem 3-minütigem Gastauftritt deutlich und forderte den Vorstand der BPtK auf, eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung zweier PiA einzurichten, die die Beantwortung der Frage der inhaltlichen und personellen Einbindung auf Bundesebene der PiA zum Ziel hat.

Wir wollen keine Nominierungen durch z.B. Kammern oder Institute - wie u.A. in den Anträgen gefordert -, sondern eine durch Wahlen in den Kammern legitimierte PiA-Vertretung. Heiner Bertram, Vorsitzender des VPP reichte dazu einen Antrag 5 ein, der mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Dies bewerten wir als großen Erfolg!

Hier noch einmal der Wortlaut des Antrages 5: Der 10. DPT beauftragt den Vorstand, eine Arbeitsgruppe „PiA" einzurichten. Unter Berücksichtigung der Inhalte der heutigen Anträge soll diese bis zum nächsten DPT konsensfähige Vorschläge zur strukturellen und konzeptionellen Einbindung von PiA-Interessen und PiA-Vertreter/innen einen entsprechenden Zeitplan und eine Budgetierung erarbeiten. Zur Arbeitsgruppe sollen zwei PiA gehören. Es ist z. Zt. offen, wer in die Arbeitsgruppe berufen wird.

Michaela Jux, Pia-Netz HH
Florentine Larbig, Pia-Netz HH
Jens Hendrik Maier, kooptierter PiA-Vertreter VPP im BDP
Kerstin Sude, PiA-Netz HH, Delegierte LPtK HH
Birgit Wiegand, PiA-Vertreterin des VPP im BDP