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VPP-PiA Meldungen

Erfolg für PiA: Zukünftig mit Rederecht beim DPT dabei

Der 11. DPT in Mainz hat am 10. November mit nur einer Gegenstimme den Antrag der Arbeitsgruppe Psychotherapeuten in Ausbildung (AG PiA) in der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) angenommen. Das bedeutet: Zum ersten Mal ist die Mitwirkung der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) offiziell geregelt.

Im ersten Halbjahr 2008 wird eine Bundeskonferenz der PiA stattfinden, zu der von den jeweiligen Landespsychotherapeutenkammern (LPtK)  jeweils bis zu zwei PiA entsendet werden, die nach den in der jeweiligen Kammer geltenden Verfahren ermittelt wurden. Diese bis zu 24 PiA wählen aus ihrer Mitte einen Sprecher und einen Stellvertreter. Diese beiden werden als Gäste mit Rederecht zu den künftigen DPT eingeladen werden. Darüber hinaus nimmt der Sprecher auf Einladung beratend an Sitzungen des Vorstandes der BPtK teil, sofern PiA-relevante Themen behandelt werden.
 
Außerdem berichtet Frank Mutert, Sprecher der PiA in der Psychotherapeutenkammer Bayern: Es gab zwei Änderungsanträge zu dem vorliegenden Antrag. Der erste Änderungsantrag betraf die Finanzierung: Die Reisekosten der PiA sollten nicht von den LPtK getragen werden, sondern von der BPtK. Dieser Antrag wurde ebenso wie der zweite, nämlich die Forderung, dass einer der beiden Sprecher KJP sein sollte, abgelehnt.
 
Ursprünglich hätte noch ein zweiter Antrag, die PiA betreffend, zur Abstimmung gelangen sollen: Der DPT hätte sich für die Mitgliedschaft von PiA in den LPtK aussprechen sollen. Die Vorstände der LPtK wären gebeten worden, die hierzu notwendigen Schritte einzuleiten. Dieser Antrag wurde zurückgezogen, da wenig Aussicht auf Erfolg bestand.

30.11.2007